(* 21. Januar 1929, † 12. April 2014) Prof. Dr. Klaus Beyer (†)

Wissenschaftlicher Werdegang

  • Studium der evangelischen Theologie, der klassischen Philologie und der Semitistik in Heidelberg und Göttingen.
  • 1960 Promotion zum Dr. theol.
  • 1967 Habilitation in Semitistik in Heidelberg.
  • seit 1979 Professor der Semitistik an der Universität Heidelberg.

 

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Nachruf von Holger Gzella

Klaus beyer (1929–2014)

Von Holger Gzella, Leiden

Mit Klaus Beyer verliert die deutschsprachige Aramaistik ihren Nestor. Den Mittelpunkt seines wissenschaftlichen Werkes bildete das Aramäische Palästinas zwischen Hellenismus und Islam. Davon ausgehend befasste er sich auch intensiv mit den früheren Entwicklungsstufen des Aramäischen in ihrem weiteren semitischen Kontext, mit den ostaramäischen Inschriften sowie der ältesten syrischen Literatur und mit den übrigen Sprachen des vorislamischen Palästina, dem Hebräischen und dem Griechischen des Neuen Testaments. Hochintelligent, umfassend gebildet und zuweilen eigenwillig bis zum Anschlag betrieb er sein Fach traditionsgemäß in der ganzen Breite. Er gelangte dabei zu zahlreichen originellen Einsichten und verband die Einzelarbeit am sprachlichen Detail, regelmäßig bis in die Feinheiten der Epigraphik und Paläographie, mit einer übergreifenden systematischen Durchdringung, die in der Chronologie der aramäischen Lautgesetze sowie einer auf ihnen aufruhenden präzisen Gliederung des gesamten älteren Aramäischen gipfelt.

Nachdem Theodor Nöldeke (1836–1930), dessen Leben sich mit dem seinen um ein Jahr überlappt, die Aramaistik als eigenes Forschungsgebiet innerhalb der Semitistik etabliert hatte, stellte Beyer die historische Grammatik des Aramäischen auf eine tragfähige Grundlage. Damit hauchte er dem Konsonantengerippe der Alphabetschrift Leben ein und zeigte am Lautwandel zugleich die komplexe Geschichte der Sprache auf. Wer bei ihm studierte, merkte bald, dass er darüber hinaus vorzüglich das klassische Arabisch beherrschte und in anderen semitischen Sprachen sattelfest genug war, um historisch-vergleichende Themen souverän aus eigener Kenntnis des Materials zu behandeln. Weder blieb er in grammatischen Einzelheiten stecken und wurde darüber zum Beckmesser noch verlor er sich in der impressionistischen Schau durch Komplexitätsreduktion. Vielmehr gingen strenge Philologie und kühne Synthese bei ihm eine ständige Wechselwirkung ein. Gerade diese gelungene Kombination von Entgegengesetztem macht sein Werk ungewöhnlich und inspirierend.

Geboren wurde Klaus Beyer am 21. Januar (den Geburtstag hat er mit einem anderen großen Aramaisten, Paul Kahle, gemein) 1929 in Fallersleben und wuchs in einem kultivierten Haus behütet auf. Benannt wurde er nach seinem Großonkel mütterlicherseits, dem Berliner Kirchenhistoriker und Christlichen Archäologen Nikolaus Müller. Über Braunschweig folgte die Familie dem Beruf des Vaters, eines Vermessungsrates, nach Posen, wo Beyer an dem damals weithin als anspruchsvoll bekannten kulturellen Leben der Stadt mit ihren beiden Schauspielhäusern teilhaben und zahlreichen Opern- sowie Theateraufführungen beiwohnen konnte. Im letzten Moment entkam er der vernichtenden Schlacht um Posen (die polnische Hausangestellte der Familie verleugnete den noch Anwesenden mit den Worten „Der junge Herr ist schon weg“, als er eingezogen werden sollte, und rettete ihm damit vielleicht das Leben); das Haus mit der umfangreichen Bibliothek der Eltern versank in den Kriegswirren. Nach der Flucht begann die Familie in der kurpfälzischen Heimat der Mutter, einer beliebten Lehrerin fürs Englische und Französische, die dort eine Stelle gefunden hatte, ein neues Leben.

Beyer verbrachte den Rest seiner Schullaufbahn am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium in Heidelberg und erwarb sich gründliche Kenntnisse des Lateinischen, Griechischen und Hebräischen. Seine gediegene humanistische Bildung sollte ihn lebenslang prägen; noch in vorgerücktem Alter hatte er wenig Verständnis dafür, wenn hauptberufliche Latinisten die Quantitäten falsch aussprachen. Zuhause wurden seine vielfältigen Interessen ebenfalls gefördert: den Vater konnte er über mathematisch-naturwissenschaftliche Dinge fragen, die Mutter über Sprachlich-Musisches. Als Schüler wie später als Student ein Überflieger (er war als Kind schulisch unterfordert und kam bereits mit neun Jahren aufs Gymnasium, wo er mit elf durch Nachhilfeunterricht in Latein erste Erfahrungen in der Lehre sammelte), legte er in Heidelberg ein glänzendes Abitur ab.

Der schönen Stadt am Neckar ist Beyer seitdem treu geblieben. Er war ein echter homo Heidelbergensis und kein Großstädter, er mochte das anregende akademische Klima einer traditionsreichen Volluniversität, das niveauvolle Angebot an Konzerten, die kurzen Wege und die ansprechende Umgebung: Weltdörfer wie Heidelberg, Göttingen, Tübingen oder Marburg betrachtete er als die besten deutschen Universitätsstädte. Seinem äußerlich unauffälligen Werdegang stand ein reiches Innenleben gegenüber, das im Herzen der deutschen Romantik den geeigneten Resonanzraum fand. Die Verbindung von sprachlich-literarischen, historischen, philosophischen und praktischen Teildisziplinen führte ihn zum Studium der Theologie, ergänzt durch Klassische Philologie und Semitistik (mit anfangs in jedem Semester einer neuen semitischen Sprache), zunächst in Heidelberg, dann, auf Empfehlung seiner Lehrer, in Göttingen. In Heidelberg war er auch Stiftsrepetent und kümmerte sich um die geistig-kulturelle Bildung seiner Eleven. Die klingenden Namen seiner Lehrer beeindruckten ihn wenig, eher fiel ihm an ihnen Ungewöhnliches auf: etwa die profunden Arabischkenntnisse des Alttestamentlers Gustav Hölscher, der ihn früh förderte, oder das absolute Gehör des Assyriologen Wolfram von Soden. In Göttingen traf er schließlich auf den Neutestamentler Karl Georg Kuhn, der ihm schon 1951 den Einstieg in die damals erst vor kurzem gefundenen Qumran-Schriften eröffnete.

Als Kuhn nach Heidelberg ging, kam Beyer mit und wurde 1960 mit einer Dissertation über Semitische Konditionalsyntax im Neuen Testament promoviert, woraus wenig später seine Semitische Syntax im Neuen Testament (1.A. Göttingen 1962; 2.A. 1969) entstand. Der Autor hatte die gesamte Traditionsliteratur auch auf andere syntaktische Erscheinungen durchforscht und dazu umfangreiches Material gesammelt, doch ein zweiter Teil erschien nicht mehr, da er sich in Semitistik habilitieren wollte. Die Habilitation erfolgte 1967 bei dem Littmann-Schüler und Professor für Semitistik und Islamwissenschaft Anton Schall, dem er zeitlebens ein ehrendes Andenken bewahrte (Schalls Bearbeitungen der beiden Grammatiken Nöldekes zitierte er entgegen der üblichen Praxis durchgehend als Nöldeke-Schall ) und den er auch dann noch regelmäßig besuchte, als die Demenz den Geist des Lehrers schon so weit umschattet hatte, dass er den Schüler nicht mehr erkannte.
Aus der Habilitationsschrift ist Beyers Hauptwerk Die aramäischen Texte vom Toten Meer (Göttingen 1984; Ergänzungsband ebd. 1994; Band 2 ebd. 2004) hervorgegangen. Es bietet eine Neuedition aller aramäischen Qumrantexte sowie der übrigen aramäischen Inschriften aus dem vorislamischen Palästina mit einer knappen Geschichte der Sprache (diese ist 1986 in englischer Übersetzung erschienen), einer ausführlichen chronologischen Darstellung der Lautentwicklungen, einer historischen Grammatik, die das Aramäische von Qumran zwischen dem Alt- und Reichsaramäischen einerseits sowie den alten palästinischen Dialekten und dem Syrischen andererseits verortet, und einem Glossar, das den Wortschatz der Texte historisch-geographisch innerhalb des gesamten älteren Aramäischen einordnet und auch die verschiedenen semantischen Nuancen sowie syntaktischen Konstruktionen genau verzeichnet.

Es wäre schon eine Herkulesarbeit, ein solches Werk auf der Grundlage einer abschließenden kommentierten Textausgabe zu erstellen, aber Beyer hatte in vielen Fällen nur Fotos der Hand- und Inschriften zur Verfügung, die er selbst zunächst mühsam entziffern musste. Trotzdem gelang es ihm regelmäßig, sinnvolle Lesungen vorzuschlagen, die exakt dem aramäischen Sprachgebrauch entsprechen, während noch spätere Herausgeber (unter anderem der offiziellen Reihe Discoveries in the Judaean Desert ) immer wieder Unidiomatisches oder sogar Ungrammatisches drucken und damit zeigen, dass sie sich in Sprachkenntnis und Sprachgefühl nicht mit Beyer messen können. Auch die Übersetzungen sind mit großer Sorgfalt erstellt; der Autor verzichtete auf einen umfassenden Kommentar, aber seine intime Vertrautheit mit der Geisteswelt der Texte, und nicht nur mit ihrer Grammatik, erscheint in seinem ständigen Ringen um das mot juste. Kennzeichnend für dieses Werk sind seine Vollständigkeit und seine bislang unerreichte sprachhistorische Durchdringung. Wie ein sehr kundiger Kollege mir einmal über ihn sagte: „He did not miss a thing“. Seine komplexe Gliederung des Aramäischen entzieht sich einer simplen Periodisierung in Alt-, Reichs-, Mittel-, Spät- und Neuaramäisch, wie sie leider immer noch unkritisch vertreten wird, aber ohne eine genaue Berücksichtigung der Jahrhunderte langen Verzahnung von Dialekten und Literatursprachen, die Beyer für das Aramäische als Erster systematisch erwiesen hat, ist die Entwicklung dieser Sprache nicht angemessen zu verstehen.

Da Schall die Verwaltungsarbeit durchaus nicht ungern erledigte, hielt er Beyer den Rücken frei, so dass dessen wissenschaftliche Arbeit sich entfalten konnte und er 1979 selbst Professor für Semitistik in Heidelberg wurde (die Islamwissenschaft war seitdem mit einer eigenen Professur vertreten). Seine Lehrveranstaltungen, meist Sprach- und Lektürekurse, waren, wie die Schalls, minutiös vorbereitet und liefen noch lange nach seinem Ruhestand weiter. In der großen Zeit der Heidelberger Altsemitistik trieben Beyer und seine Weggefährten G. Wilhelm Nebe und Jürgen Tubach neben Hebräisch und Aramäisch auch viel Arabisch, Klassisch-Äthiopisch und zeitweise sogar Amharisch.

Daneben veröffentlichte Beyer regelmäßig wie ein ruhiger Fluss, ohne Phasen sprunghafter Produktivität oder lange Pausen, mit über die Jahrzehnte gleichbleibend hoher Qualität teils grammatische Spezialstudien aus dem Umkreis seiner Habilitation, teils Editionen neuer Inschriften, teils originelle Beiträge zu Einzelfragen. Seine Arbeiten zeichnen sich aus durch eine vollkommene Beherrschung des philologischen Handwerkes, die direkte Verbindung zu zentralen Themen und die manchmal eigenwilligen (freilich immer auf hohem Niveau durchdachten) Schlussfolgerungen. Er fasste sich gerne kurz und vermied Redundanz, weshalb manches apodiktisch erscheint, aber im persönlichen Gespräch oder brieflich war er immer bereit, seine Position ausführlich zu untermauern. Dann zeigte sich, wie gründlich er über alles nachgedacht hatte. Das Paradebeispiel ist seine äußerst kompakte Althebräische Grammatik (Göttingen 1969) mit dem Versuch einer Rekonstruktion des vormasoretischen Hebräisch durch eine Umkehrung der aramäischen Lautgesetze, denen die spätere Überlieferung unterliegt. Manchem Rezensenten ging es wohl wie einem Furtwängler-Verehrer, der sich auf einmal in ein Konzert aus der Frühzeit der Historischen Aufführungspraxis (der Beyer übrigens wenig abgewinnen konnte) verirrte. Gleichwohl hat der Autor vieles richtig gesehen.

Die Erschließung und sprachgeschichtliche Verortung inschriftlichen Materials bleibt ein roter Faden in seinem Werk. Mit Die aramäischen Inschriften aus Assur, Hatra und dem übrigen Ostmesopotamien (datiert 44 v. Chr. bis 238 n. Chr.), Göttingen 1998 (Nachträge in: WdO 43 [2013], 26–62), hat er gegen Ende seiner Dienstzeit die wohl definitive Ausgabe eines der wichtigsten vorchristlichen aramäischen Corpora besorgt, woran mehrere frühere Bearbeiter gescheitert sind, und zugleich einen Beweis geliefert für seine seltene Doppelbegabung als Epigraphiker und historisch-vergleichender Semitist: alle Texte sind zuverlässig transkribiert und übersetzt (einschließlich der Personennamen, was von der Forschung als etwas exzentrisch aufgenommen wurde) und sogar historisch vokalisiert. Bis heute maßgeblich sind weiterhin etwa sein früher Aufsatz “Der reichsaramäische Einschlag in der ältesten syrischen Literatur” (ZDMG 116 [1966], 242–254), seine vielschichtige Studie “Das syrische Perlenlied. Ein Erlösungsmythos als Märchengedicht” (ZDMG 140 [1990], 234–259) und jüngst seine vorzüglichen Gesamtdarstellungen der transjordanischen Kleincorpussprachen, zuletzt “The Languages of Transjordan”, in: H. Gzella (Hg.), Languages from the World of the Bible, Berlin und New York 2011, 111–127. Er hat zudem bereits vor drei Jahrzehnten bestechende linguistische Argumente vorgelegt für seine unzeitgemäße Überzeugung, das Aramäische habe in Palästina schon bald nach dem Exil das Hebräische als Umgangssprache ersetzt und nicht erst in römischer Zeit. (Damit war er seiner Zeit voraus, erst in der Forschung der letzten Jahre wächst langsam die Kritik an der Mehrheitsmeinung des letzten halben Jahrhunderts.) Auch mit der Schriftgeschichte hat er sich intensiv beschäftigt. Ungeschrieben blieb indes eine geplante reichsaramäische Grammatik; sie ist eingegangen in die Aramäischen Texte.

Seine umfassende Kenntnis der Primär- und Sekundärliteratur, seine Gewissenhaftigkeit sowie sein klares, analytisches und sachlich fundiertes Urteil machten Beyer weit über seine Emeritierung hinaus zu einem geschätzten Gutachter. Forschung und Lehre an seiner eigenen Fakultät hat er bis zum letzten Tag mit besonderer Anteilnahme begleitet, ein guter Kontakt zur Hochschule für Jüdische Studien war ihm zudem sehr wichtig, wie überhaupt der christlich-jüdische Dialog. Seinem Rat vertrauten aber auch Berufungskommissionen im In- und Ausland, renommierte Fachverlage bei der Prüfung von Buchmanuskripten und die Akademien europäischer Länder bei der Aufnahme neuer Mitglieder. So brauchte er nicht auf Kongressen oder im Rahmen von Gastprofessuren Netzwerke zu knüpfen, sondern die Welt wusste ihn zu finden und kam zu ihm in seine Heidelberger Studierstube, ohne dass er sich darum bemühte.

Auf diese Weise entging Beyer der Verstrickung in sachfremde Loyalitäten und dem Gruppendenken von Zitierkartellen und bewahrte sich seine intellektuelle Unabhängigkeit, unkorrumpierbar durch Einfluss oder Status. Er war mithin kein Großordinarius und wollte es auch gar nicht sein, sondern arbeitete, wie er selbst sagte, „allein, zuhause und ohne Drittmittel“. Das ermöglichte ihm freilich eine Konzentration auf den Einzelnen, wie ein internationaler Wissenschaftsbetrieb sie gar nicht hätte bieten können. Seine Schüler kamen in den Genuss einer aufmerksamen Begleitung unter geradezu traumhaften fachwissenschaftlichen wie menschlichen Bedingungen. Sicherlich verbrachten viele in Heidelberg eine rundum glückliche Zeit.

Für Beyer ging es stets um Hingabe an die Sache selbst. Als Folge seiner introvertierten Persönlichkeit und seines friedliebenden Charakters, die in seiner zartgliedrigen Erscheinung ihr physisches Gegenstück hatten, mochte er keine wissenschaftlichen Kontroversen und die dazugehörigen Fußnotenscharmützel. Dennoch las er bis zum Ende alles Relevante, sowohl in den gängigen europäischen Wissenschaftssprachen als auf Neuhebräisch; er studierte und vermeldete selbst entlegene Literatur, vermied indes weitestgehend die öffentliche Auseinandersetzung damit. Nur einigen wichtigen Grammatiken, Lexika, Textausgaben und anderen Handbüchern hat er gründliche und ausnahmslos faire Rezensionen gewidmet. Dies gibt seinen Arbeiten einen etwas eigenwilligen Zug, den allerdings nur ein grobes Missverständnis von Autor und Werk als Ex-cathedra-Stil brandmarken kann. Vielmehr ist es Ausdruck einer asketischen Konzentration auf das zeitlos Wesentliche und Bleibende, auf die Quellen selbst.

Beyer hat auch schon früh klar erkannt, dass die Semitistik als sehr technisches kleines Fach von keiner bedeutenden antiken Hochkultur getragen wird, wie etwa die Ägyptologie, die Assyriologie oder die Klassischen Altertumswissenschaften, sondern dass sie mit ihren Gegenständen in besonderem Maße benachbarten Disziplinen das dringend benötigte Detailwissen liefert: die Bibelwissenschaft, Altorientalistik, Judaistik, Patrologie, Arabistik, Alte Geschichte und andere wären ohne die Semitistik auf mindestens einem Auge blind. So waren ihm inhaltliche Breite und die Integration seines Faches in einen umfassenden geisteswissenschaftlichen Kontext immer ein Herzensanliegen. Der Erforschung der modernen aramäischen Sprachen, die sich inzwischen zu einem dynamischen Zweig eigenen Rechts entwickelt hat, stand er stets offen gegenüber, auch wenn er selbst die Grenzen seines Spezialgebietes akzeptierte und nicht außerhalb wildern wollte. In Einzelfällen zog er aber das Neuaramäische zum Vergleich heran, nicht bloß wegen der Kontinuität der aramäischen Sprachgeschichte, sondern auch, weil nur dieses ein Studium aller Eigenheiten der Aussprache ermöglicht. Akademische Besitzstandswahrung war ihm indes fremd, allein die Qualität musste stimmen. Den neuen Schwerpunkt der Heidelberger Semitistik auf dem Neuaramäischen und Neuarabischen nach seiner Emeritierung hat er sogar ausdrücklich begrüßt, weil sich dafür mit Otto Jastrow und Werner Arnold besonders kompetente Lehrstuhlinhaber gewinnen ließen.

Wie viele tief empfindsame Naturen verfügte Beyer über eine stark ausgeprägte Musikalität. Er spielte selbst Querflöte, nachdem das Klavier im Krieg zurückgeblieben war, und war ein häufiger, kundiger Konzertbesucher. Auch in diesem Punkt entzieht er sich freilich dem Klischee: wer ihn dem Habitus nach mit Sweelinck auf dem Klavichord assoziiert, wird überrascht sein, dass er Bruckner und vor allem Wagner liebte und bis in die Feinheiten kannte. Dort fand er weit ausgreifende Strukturen, unkonventionelle Farbigkeit, vielschichtig gezeichnete Charaktere und erhabene Tragik. Auch in Fragen von Sprache und Stil beschrieb er sich selbst als „ein bisschen empfindlich“. Er legte Wert auf gutes Deutsch (sein kunstvoller Periodenbau und seine nuancierte Ausdrucksweise verlangen allerdings selbst muttersprachlichen Lesern einiges ab), hat nie einen Computer besessen und seine alte Schreibmaschine nur für hochoffizielle Zwecke benutzt. Diese Disziplin führte bei ihm zu einer ungewöhnlichen Sorgfalt und Genauigkeit im schriftlichen wie mündlichen Ausdruck. Beyer formulierte selbst im Gespräch druckreif.

Er pflegte, wohl nicht zuletzt unter dem Einfluss der Entbehrungen durch die häufigen Umzüge in der Kindheit, durch Krieg und durch Vertreibung, einen bescheidenen, geradezu frugalen Lebensstil. Auf Alkohol und Nikotin, auf Kaffee und Fleisch verzichtete er, ging gelassen um mit allem weltlichen Besitz, legte Wert auf Nachhaltigkeit und hatte ein waches Umweltbewusstsein sowie ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. So kümmerte er sich wenig um Äußerlichkeiten, wahrte aber im persönlichen Umgang dennoch stets die Form und begegnete anderen ohne Ansehen der Person unvoreingenommen und mit vornehmer Zurückhaltung. Zeit und geistige Freiheit waren ihm immer wichtiger als Geld, Rufe an andere Universitäten interessierten ihn nicht. Mit seinem Einkommen ging er somit auch freigiebig um und unterstützte andere, ohne selber darüber viele Worte zu verlieren. Damit konkretisierte und bebilderte er mit seinem Leben die Botschaft Jesu Christi, die er in seinem letzten, im Bekanntenkreis verbreiteten Text in zwei kunstvoll gebauten Sätzen noch kurz vor seinem Tod am 12. April 2014 zusammengefasst hatte.

Seit vierzig Jahren hatte er in seiner Frau Johanna (geb. de Quervain) eine zuverlässige Partnerin auf Augenhöhe; sie hat ihn mit ihrer liebenswürdigen Art gestärkt und mit ihrer Lebensklugheit geerdet. Wenn Beyers Werk in einer runden, ganzen Persönlichkeit wurzelt, ist das auch ihr Verdienst. Um seine eigene Person machte er wenig Aufhebens, besuchte kaum Konferenzen und schätzte Festschriften sowie Kongressbände wenig. Wohl aus dieser Neigung heraus hatte er auch die eigene Krankheit lange ausgeblendet. Sein lebenslang bewahrter Forscherdrang verlieh ihm jedoch bis ins hohe Alter einen jugendlichen Zug, der durch seinen feinen Humor noch stärker hervortrat. Bei einem vom Institut für Semitistik liebevoll ausgerichteten Empfang im kleinen Kreis zu seinem 85. Geburtstag blühte er noch einmal auf. Die Teilnehmer konnten erahnen, wie viel ihm die Wissenschaft, ältere und jüngere Weggefährten aus vielen Jahren und Heidelberg überhaupt bedeuteten, auch wenn darüber bereits ein Anflug der Schwermut des Abschieds lag, weil seine Kräfte offensichtlich im Schwinden begriffen waren.

Es ist ein großes Privileg, Beyer gekannt zu haben, sei es als Lehrer, als Fachgenosse oder als väterlichen Freund. In der Wissenschaft wird er noch lange gegenwärtig bleiben, denn seine Aramäischen Texte, die den Leser zwar sehr fordern, ihn aber auch reichlich entlohnen, bergen viele ungehobene Schätze. Deshalb beschränkt sich eine Würdigung von Beyers Lebenswerk keinesfalls auf eine Epoche der Forschungsgeschichte, die eigentlich schon der Vergangenheit angehört, sondern kann vielmehr auf Einsichten verweisen, die nicht zuletzt wegen ihrer unprätentiösen Darstellung in ihrer Tragweite immer noch nicht hinreichend erkannt sind. Neueste Textfunde haben zum Beispiel wichtige Aspekte seiner Gliederung der Sprachgeschichte bestätigt. In der Erforschung des Aramäischen werden Beyers Ergebnisse also zweifellos noch eine Rolle spielen. Sie sind im besten Sinne des Wortes Zukunftsmusik, die Aramäischen Texte ein immergrüner Baum. Beyer produzierte keine Schüler wie am Fließband, doch die meisten seiner regelmäßigen Studenten sind der Wissenschaft treu geblieben und pflegten über Jahre, teils Jahrzehnte einen fruchtbaren, freundschaftlichen Austausch mit ihm. Fachliche Fragen standen gewiss immer im Zentrum, aber mehr noch verkörperte er mit seiner uneitlen Intellektualität und seiner menschlichen Lauterkeit das Ideal einer akademischen Ausbildung als geistig-charakterliche Formung. Die alte Universität war in seinem Unterricht stets gegenwärtig. Er war nicht nur ein Wissenschaftler, sondern ein wirklicher Gelehrter. Ein guter Meister!

Publikationsverzeichnis

Monografien

  • Semitische Syntax im Neuen Testament. Band 1, Satzlehre Teil 1. Studien zur Umwelt des Neuen Testaments, Band 1.
    2. verbesserte Auflage Göttingen 1968.
  • Althebräische Grammatik. Laut- und Formenlehre. Göttingen 1969.
  • Die aramäischen Texte vom Toten Meer samt den Inschriften aus Palästina, dem Testament Levis aus der Kairoer Genisa, der Fastenrolle und den alten talmudischen Zitaten. Aramaistische Einleitung, Text, Übersetzung, Deutung, Grammatik/Wörterbuch, Deutsch-aramäische Wortliste, Register. Band I Göttingen 1984. Band II 2004. Ergänzungsband 1994. Nachträge in: Gedenkschrift Aharon R.E. Agus, Heidelberg 2006, S. 176-180.
  • The Aramaic Language. Its Distribution and Subdivisions. Translated from the German by John F. Healey. Göttingen 1986.
  • Die aramäischen Inschriften aus Assur, Hatra und dem übrigen Ostmesopotamien (datiert 44 v. Chr. bis 238 n. Chr.). Göttingen 1998.

Aufsätze

  • 'Der reichsaramäische Einschlag in der ältesten syrischen Literatur.' In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 116 (1966), S. 242-254.
  • 'Die orientalischen Religionen der neutestamentlichen Zeit.' Privatdruck, Heidelberg 1966.
  • 'Die Problematik der semitischen Konsonantenschrift'. In: Ruperto-Carola 42 (1967), S. 12-17.
  • 'Althebräische Syntax in Prosa und Poesie.' In: Festschrift Karl Georg Kuhn, Göttingen 1971, S. 76-96.
  • 'Für einen Ergänzungsband zur Biblia Hebraica Stuttgartensia.' In: Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft 85 (1973), S. 231.
  • 'Der Ausfall der drucklosen kurzen Vokale in offener Silbe und die Trennung silbenanlautender Doppelkonsonanz.' In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Supplement III (1977), S. 649-653.
  • 'Wann wirkte das Philippische Gesetz?' In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Supplement IV (1980), S. 267.
  • 'Würdigung des Lebenswerkes von Prof. Dr. phil. Anton Schall, des Ordinarius für Semitistik und Islamwissenschaft an der Universität Heidelberg, anlässlich seines 60., 65., 70., 75. Geburtstags.' In: Rhein-Neckar-Zeitung vom 1. April 1980, 1985, 1990, 1995 und mündlicher Nachruf am 5. Oktober 2007.
  • 'Zur althebräischen Grammatik'. In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Supplement VI (1985),
    S. 133 f.
  • 'The Pronunciation of Galilean Aramaic according to Geniza Fragments with Palestinian and Tiberian Pointing'. In: Proceedings of the Ninth World Congress of Jewish Studies D1 (Jerusalem 1986), S. 17-22.
  • 'Eine syrische Übersetzung des Propheten Ezechiel'. In: Mittler, E. (Hrsg.), Bibliotheca Palatina. Katalog zur Ausstellung. Textband, Heidelberg 1986, S. 96.
  • 'Ein christlich-palästinisches Evangeliar', ebd. S. 96 f.
  • 'Ein syrisches Neues Testament (Pschitta)', ebd. S. 417.
  • 'Die Ausgabe des syrischen Neuen Testaments 1569 des Heidelberger Professors Tremellius', ebd. S. 417 f.
  • Zusammen mit A. Livingstone: 'Die neuesten aramäischen Inschriften aus Taima.' In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 137 (1987), S. 285-296, und 140 (1990), S.1 f.
  • 'Akkadisches lîmu und aramäisches l'm "Eponymat".' In: Orientalia 57 (1988), S. 82 f.
  • 'Woran erkennt man, daß ein griechischer Text aus dem Hebräischen oder Aramäischen übersetzt ist?' In: Studia Semitica Necnon Iranica. Rudolpho Macuch Septuagenario ab Amicis et Discipulis Dedicata, Wiesbaden 1989, S. 21-31.
  • 'Das syrische Perlenlied. Ein Erlösungsmythos als Märchengedicht.' In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. 140 (1990), S. 234-259.
  • 'The Ammonite Tell Siran Bottle Inscription Reconsidered.' In: Festschrift Jonas C. Greenfield, Winona Lake 1995, S. 389-391.
  • 'Die Aussprache des christlich-palästinischen Aramäisch. Zur neuen Grammatik von Christa Müller-Kessler.' In: Journal of Semitic Studies 40 (1995), S. 241-257 mit 43 (1998), S. 180-183.
  • 'Altsyrische Inschriften neu gelesen.' In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 146 (1996), S. 39-44.
  • Theologisches Wörterbuch zum Alten Testament. Aramäisches Wörterbuch, herausgegeben von Kottsieper, I., Stuttgart
    2001 ff.: ʾab "Vater", ʾem "Mutter", ʾaḥ "Bruder", ʾmn "beständig", 'nāš "Menschen".
  • 'Neue Inschriften aus Hatra.' In: Festschrift für Otto Jastrow zum 60. Geburtstag. Wiesbaden, 2002, S. 85-89.
  • 'Transkription des Syrischen.' In: Lattke, Michael. Oden Salomos. Text, Übersetzung, Kommentar. Teil 3: Fribourg, Göttingen 2005.
  • Zusammen mit Sh. Talay: 'Die syrischen Inschriften der Felskirchen von Doliche.' In: A. Schütte-Maischatz und E. Winter, Doliche - Eine kommagenische Stadt und ihre Götter (Asia Minor Studien 52), Bonn 2004, S. 40, S. 51f.
  • 'Das biblische Hebräisch im Wandel [Die Aussprache des Hebräischen vom 3. Jahrtausend v. Chr. bis zum 1. Jahrtausend n. Chr.].' In: Gedenkschrift Aharon R.E. Agus, Heidelberg 2006, S. 159-180.
  • 'Kannte das Althebräische feste Metren?' In: Festschrift für Ernst Jenni zum 80. Geburtstag, Münster 2007, S. 10-16.
  • 'Der Menschensohn als Gott der Welt. Der Ursprung der hohen Christologie bei Jesus selbst.' In: Festschrift für Jürgen Tubach, Wiesbaden 2007, S. 11-19.
  • 'Die klassisch-arabische Pausa.' In: Gedenkschrift Alexander Sima, Wiesbaden 2009, S. 9-15.
  • 'Die Sprache der moabitischen Inschriften.' In: Kleine Untersuchungen zur Sprache des Alten Testaments und seiner Umwelt 11 (2010), S. 5-41.
  • 'Die Sprachen Transjordaniens [Das Moabitische, Das Ammonitische, Das Edomitische, Die Sprache der Inschrift von Deir ʿAlla/Gilead].' In: H. Gzella (Hrsg.), Sprachen aus der Welt des Alten Testaments, 2. Aufl., Darmstadt 2012, S. 89-103.
  • 'Die Entstehung der semitischen Verbalstämme.' In: Zeitschrift für Arabische Linguistik 55 (2012), S. 101 f.
  • 'Die Entstehung des Alphabets.' In: Mediterranean Language Review 18 (2012).
  • 'Der Wandel des Aramäischen veranschaulicht durch Transkriptionen alter aramäischer Texte'. In: Festschrift Bezalel Porten, Leiden 2012.
  • 'Die aramäischen Inschriften aus Assur, Hatra und dem übrigen Ostmesopotamien'. In: Welt des Orients 43 (2013), S. 26-62.

Besprechungen

  • Biblia Polyglotta Matritensia. Ser. VI. Vetus Evangelium Syrorum et exinde excerptum Diatessaron Tatiani, Editionem curavit I. Ortiz de Urbina, Madrid 1967. In: Biblica 50 (1969), S. 547-552.
  • Rydbeck, L., Fachprosa, vermeintliche Volkssprache und Neues Testament, Uppsala 1967. In: Theologische Literaturzeitung 94 (1969), Sp. 915 f.
  • Jenni, E., Das hebräische Piʿel, Zürich 1968. In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 120 (1970), S. 192-195.
  • Wagner, M., Die lexikalischen und grammatikalischen Aramaismen im alttestamentlichen Hebräisch, Berlin 1966. In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 120 (1970), S. 195-198.
  • Degen, R., Altaramäische Grammatik der Inschriften des 10.-8. Jh. v. Chr., Wiesbaden 1969. In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 120 (1970), S. 198-204.
  • Bange, L.A., A Study of the Use of Vowel-Letters in Alphabetic Consonantal Writing, Oxford 1962. In: Biblische Zeitschrift 1 (1974), S. 139 f.
  • Jacobi, H., Grammatik des thumischen Neuaramäisch (Nordostsyrien), Wiesbaden 1973. In: Theologische Literaturzeitung 101 (1976), Sp. 499 f.
  • Segert, S. Altaramäische Grammatik, Leipzig 1975. In: Theologische Literaturzeitung 103 (1978), Sp. 415 f.
  • Vogt, E., Lexicon linguae aramaicae Veteris Testamenti, Roma 1971. In: Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft 129 (1979), S. 375-377.
  • Martin, R.A. Syntactical Evidence of Semitic Sources in Greek Documents, Cambridge/Mass 1974. In: Orientalistische Literaturzeitung 74 (1979), Sp. 144 f.
  • Richter, W. Transliteration und Transkription, St. Ottilien 1983. In: Orientalistische Literaturzeitung 82 (1987), Sp. 149 f.
  • Kottsieper, I. Die Sprache der Aḥiqarsprüche, Berlin 1990. In: Theologische Literaturzeitung 116 (1991), Sp. 733 f.
  • Sokoloff, M., A Dictionary of Jewish Palestinian Aramaic of the Byzantine Period, Ramat-Gan 1990. In: Abr-Nahrain 30 (1992), S. 195-201.
  • Fassberg, S. E., A Grammar of the Palestinian Targum Fragments from the Cairo Genizah, Atlanta 1990. In: Orientalia 64 (1995), S. 146-150.
  • Martínez, F.G., Qumran and Apocalyptic. Studies on the Aramaic Texts from Qumran, Leiden 1992. In: Journal of Semitic Studies 40 (1995), S. 333 f.
  • Tal, A., A Dictionary of Samaritan Aramaic, Leiden 2000. In: Orientalia 70 (2001), S. 142 f.
  • Yardeni, A., Textbook of Aramaic, Hebrew and Nabataean Documentary Texts from the Judaean Desert and Related Material, 2 Bde., Jerusalem 2000. In: Theologische Literaturzeitung 126 (2001), Sp. 630 f.
  • Yadin, Y., Greenfield, J.C., Yardeni, A. und Levine, A., The Documents from the Bar Kokhba Period in the Cave of Letters. Hebrew, Aramaic and Nabatean Aramaic Papyri, Jerusalem 2002. In: Theologische Literaturzeitung 128 (2003), Sp. 605 f.
  • Sokoloff, M., A Dictionary of Jewish Babylonian Aramaic of the Talmudic and Geonic Periods, Ramat-Gan und Baltimore 2002. In: Journal of Semitic Studies 50 (2005), S. 394f.
  • Sokoloff, M., A Dictionary of Judean Aramaic, Ramat-Gan 2003. In: Journal of Semitic Studies 51 (2006), S. 204f.
  • Gzella, H. und M.L. Folmer (Hrsg.), Aramaic in its Historical and Linguistic Setting, Wiesbaden 2008. In: Bibliotheca Orientalis 67 (2010), Sp. 180-183.

Festgabe

  • Festgabe der Theologischen Fakultät der Universität Basel für Klaus Beyer zum 75. Geburtstag in Gestalt der Theologischen Zeitschrift 60 (2004) mit Beiträgen von M. Weippert, H.-P. Mathys, A.M. Ritter, A. Schüle und H. Leibundgut.